Der Revenue Act von 1978 fügte dem Steuergesetz einen kurzen, technischen Absatz hinzu, Section 401(k), der einen eng begrenzten Streit über Gewinnbeteiligungspläne für Führungskräfte beilegen sollte – Unternehmen hatten leitenden Angestellten erlaubt, Bonuszahlungen in steuerbegünstigte Konten zu verschieben, und der Kongress wollte klare Regeln genau für diese Praxis. Nichts an der Vorschrift war als Instrument zur Altersvorsorge für die breitere Belegschaft geschrieben oder debattiert worden; normale Arbeitnehmer hatten damals in der Regel bestenfalls eine traditionelle, arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente und keine Möglichkeit, eigenes Vorsteuergehalt zurückzulegen.
Ted Benna, ein Berater für Arbeitnehmerleistungen, las denselben Absatz, den alle anderen in der Rentenbranche bereits gelesen und als technische Einzelheit zu Führungskraftboni abgelegt hatten. Das Gesetz legte Bedingungen für das Verschieben von Vergütung in einen steuerbegünstigten Plan fest, aber es bestimmte nicht, dass nur Boni qualifiziert waren oder dass nur Führungskräfte teilnehmen durften – ein Schweigen, das niemand sonst in der Branche als Öffnung behandelt hatte.
Er deutete das Schweigen des Gesetzes als Erlaubnis, baute einen Plan, der gewöhnliche Gehaltszahlungen zurückstellte, und ließ die Aufsichtsbehörden das funktionierende Beispiel segnen, statt vorher zu fragen.
Das Gesetz beschränkte nicht, wer Vergütung zurückstellen durfte, sodass Bennas wörtliche Lesart alle Arbeitnehmer umfasste.
Er setzte den Plan mit echten Gehaltszahlungen um und gab den Aufsichtsbehörden damit ein funktionierendes Beispiel, das sie segnen konnten.
Das Finanzministerium hatte keinen Grund, einen Plan abzulehnen, der bereits funktionierte und keinen Schaden verursachte.
Seine frühe Einführung machte ihn zum Verbreiter, der die Idee in der Branche streute.
Wenn eine Regel für einen Zweck geschrieben ist, aber eine breitere Nutzung nicht verbietet, prüfe das Schweigen, indem du ein echtes Beispiel baust, und suche dann Bestätigung.
Das US-Finanzministerium kippte die Auslegung nicht: 1981 schlug es Regelungen vor, die 401(k)-Pläne mit Gehaltsverzicht für einfache Arbeitnehmer faktisch bestätigten und damit die Lesart förmlich segneten, um die Benna bereits einen echten Plan herum gebaut hatte. Andere Firmen – darunter FMC, PepsiCo, JC Penney, Honeywell und Hughes Aircraft – begannen innerhalb derselben wenigen Jahre, eigene 401(k)-Vorschläge zu entwickeln, und Benna wurde branchenweit als Verbreiter und erster Umsetzer des Plans in der Praxis bekannt.
DEN BELEGEN FOLGEN
Die Quellen
- 401(k) Creator Ted Benna Launches Radish Savings Plan WealthManagement.com (Informa) · wealthmanagement.com
- Meet Ted Benna, initiator of the 401(k) retirement plan in the US The Jerusalem Post · jpost.com