Eine Pizzabuffet-Studie von 2011 berichtete bei 50 % Rabatt einen um 27,9 % geringeren Pizzaverzehr.[1]

Ein Arbeitspapier vom Juni 2025 berichtet stärkere Nutzung bei rabattierten digitalen Nachrichtenabonnements.[2] Das ist ein anderer Kontext, keine Wiederholung des Pizzaexperiments. Keine Beobachtung liefert einem anderen Unternehmen die fertige Antwort. Wir lasen die indexierte Zusammenfassung der ersten Studie sowie Einleitung und Datendiskussion der zweiten, ohne die Daten neu auszuwerten.

Analyse und Anwendung

Trennen Sie zwei Fragen: Zieht das Angebot andere Kunden an? Verändert es das Verhalten vergleichbarer Kunden? Registrierungen allein beantworten keine davon. Definieren Sie sinnvolle Nutzung und betrachten Sie Gewinnung, Bindung und Leistungskosten gemeinsam. Mehr Verbrauch bedeutet nicht automatisch mehr Zufriedenheit oder Gewinn. Der frühere Text stellte den Mechanismus als bewiesen dar und übertrug ihn zu weit auf andere Branchen; diese Aussagen wurden entfernt.

Analyse und Anwendung

  1. Kundenaufgabe und Preisentscheidung festhalten.
  2. Angebot und Beobachtungszeitraum vergleichbar halten; Gruppenzugang dokumentieren.
  3. Erfolg und Abbruch vor der Ergebnisprüfung definieren.
  4. Sinnvolle Nutzung, Bindung und Beitrag nach Leistungskosten vergleichen.
  5. Unsicherheit festhalten und über einen weiteren Test entscheiden. Dies ist unser Vorschlag, nicht das Versuchsprotokoll der Studien.

DEN BELEGEN FOLGEN

Die Quellen

  1. The Flat-Rate Pricing Paradox: Conflicting Effects of All-You-Can-Eat Buffet Pricing — indexed abstract David R. Just and Brian Wansink; The Review of Economics and Statistics, abstract via EconPapers · econpapers.repec.org
  2. Pricing and Consumption in Subscription Settings — June 2025 working paper Pedro M. Gardete, Daniela Schmitt and Florian Stahl · pedrogardete.com